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„Nomen est Omen und der tote Punkt...“



Liebe Leserin, lieber Leser,

heute ist der internationale Tag der Umwelt, und ich möchte diesen Tag nutzen und mir eine Minute Zeit nehmen, um mich bei unseren „Gründungsvätern und natürlich auch Müttern“ 😉, der aktuellen Regierung sowie den vielen politischen (demokratischen!) Parteien/Mitstreitern und friedlich engagierten Aktivisten, für Ihren persönlichen Einsatz und ihre herausragende Rolle in unserer Gesellschaft, zu bedanken.

„Nomen est Omen“ Die sinkende Zahl der Corona-Neuinfektionen sollte uns Mut machen.

Der Sommer wird gut“, sagte jüngst der "Gesundheitsexperte der SPD" Karl Lauterbach.

Ich verspreche und garantiere, als geb. Hammel, auch "keine Herdenimmunität", aber… Der Inzidenzwert sinkt, täglich werden oftmals mehr als eine Mio. Menschen in Deutschland geimpft, das Wetter ist zeitweise sommerlich, die meisten Bürger sind „vorsichtig optimistisch“ und verhalten sich auch entsprechend - "so what"!?

Einfach einmal für einen kurzen Moment "innehalten" und DANKE sagen! Meine Definition von „innehalten“, ist genau der Zeitpunkt, in dem wir glauben, ganz bewusst mal alles loslassen zu können und vor allem auch zu dürfen, wenn auch nur für „einen Augenblick“ – warum? Weil wir es können! Dieser Genuss wirkt wie ein Turbolader mit einer "Booster-Funktion", "es kostet nichts" - und kommt aus Deinem eigenen Kraftzentrum, jump in 😉 oder besser: "just do it!" Wie schaffen wir nun den Spagat vom "richtigen Zeitpunkt" zum "toten Punkt" in der katholischen Kirche, und zu den analogen und den digitalen Darkrooms, oder zu der Fortsetzung unserer Lektüre: "Das Kammerprinzip"? Die Wendung der "tote Punkt" kann, laut der Definition aus dem Duden, zwei Bedeutungen haben:

1) ein Stadium, im dem keine Fortschritte mehr erzielt werden, in dem etwas stagniert 2) ein Zustand stärkster Ermüdung, Erschöpfung Beispiel 1 zu 1: "Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft waren auf dem toten Punkt angelangt!" Einzelne Verfahren können sich über Jahre hinziehen, oftmals bedingt auch durch die Arbeitsüberlastung bei Justiz und Polizei. Die Amtsinhaber betrachten das als eine Form von Notwehr, um von ihren Aktenbergen nicht erdrückt zu werden. Das kann und darf nicht sein…

Diese Umstände führen dazu, dass die Aufgaben nicht mehr in der Zeit sowie Qualität erledigt werden können, die die Geschädigten und die Bevölkerung eigentlich annehmen und erwarten dürfen.

Warum ein Verfahren eingestellt oder nicht ausreichend von der Justiz verfolgt wurde, das Bedarf sicherlich der jeweiligen Einzelfallbetrachtung, aber „Arbeitsüberlastung“ darf und sollte niemals der Grund für eine zu laxe Ermittlung sein. Klar ist aber auch, dass „Hinterzimmer Deals“ und außergerichtliche Streitbeilegung zunehmen. Zu Recht!? Wie gehen deutsche Behörden generell mit eigenen Fehlern oder Versäumnissen um? Gibt es eine Art "Willkommenskultur" im Bereich der Aufklärung? Beispiel 2 zu 1: Sexualisierte Gewalt in der Kirche und der Rücktritt von Kardinal R. Marx: "Die Kirche ist an einem toten Punkt"

Die Katholische Kirche ist, wie es der Kardinal ausdrückt, also angekommen. Angekommen an einem toten Punkt! Die Untersuchungen und von der Kirche beauftragten Gutachten zeigten für den Kardinal R. Marx, dass es viel persönliches Versagen und administratives Fehlverhalten gegeben hatte, aber eben auch institutionelles und systemische Versagen innerhalb der Kirche.

Sein Rücktritt kann allerdings allenfalls ein "erster Anstoß/ein Zeichen" für längst überfällige Reformen sein, denn das unermessliche Leid der vielen Opfer (überwiegend Kinder!) ist viel zu groß. Diese oben beschriebenen Beispiele führen zu einem Vertrauensverlust in Staat und Kirche! Die "Geschädigten/Opfer" sollten sich in derartigen Fällen unter keinen Umständen dem staatlichem oder kirchlichen Handeln unterordnen. Es lohnt zu kämpfen, wenn nötig mit allen hierfür zur Verfügung stehenden Rechtsmitteln und dem Druckmittel der öffentlichen Diskussion! Eine der bekanntesten (Hilfs)Organisationen in Deutschland ist der WEISSE RING. Kostenlose Rufnummer: 116 006I E-Mail-Adresse: info@weisser-ring.de I Erreichbarkeit: 24/7 Wir brauchen mutige Reformen und einen anderen Umgang(Fehlerkultur und Transparenz) bei "systemischen Versagen", Stichwort: "Das Kammerprinzip" In jedem Falle kann Unrecht nur bekämpft werden, wenn es aufgedeckt wurde und die Öffentlichkeit so überhaupt die Möglichkeit erhält, darüber zu erfahren, Gedanken zu entwickeln und Handlungen abzuleiten. Der "natürliche Feind" dieses Kammersystems ist die Öffentlichkeit - "die 5. Gewalt". Sie schützt sowohl den Betreffenden wie auch die Allgemeinheit "vor Willkür" und bringt die Gesellschaft in einer offenen Diskussion. Sie ist neben den "Rechtsmitteln" der einzige Weg, um Unrecht wirksam aufzuklären.

Abschließend ein @Beispiel zu der zweiten Definition (Duden) - für die Wendung der "tote Punkt" gilt auch ein Zustand starker "Ermüdung und Erschöpfung". Diesen Zustand kennen wir doch irgendwie alle - ein starker Kaffee, Tee und/oder ein Entspannungsbad o. Ä. sollten, zuverlässig und schnell, zumindest über diesen "toten Punkt" hinweghelfen ;-) Bleibt gesund, wacker und zuversichtlich, Stichwort: „Einfach auch mal innehalten...“ Glückauf! Thomas Hammel PS: Teilt mir sehr gerne auch eure persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit, und schreibt mir unter: info@hammel-sprung.de Wenn euch die Themenblöcke gefallen und Ihr die Informationen weitergeben möchtet, dann benutzt den Link unter diesem Text: https://www.hammel-sprung.de/blog