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„Die Menge macht das Gift und Taten sagen mehr als 1000 Worte“…

Liebe Leserin, lieber Leser,

wir hoffen, es geht Ihnen und Ihren Familien gut. Die ersten Schritte „zurück in die neue Normalität“ sind getan, die Phase der Findung nach „Maß und Mitte“ hat begonnen, und... …endlich ist sie da, seit knapp einer Woche können wir sie kostenlos herunterladen, die CORONA-Warn-App. Wir haben endlich auch in Deutschland ein digitales Hilfswerkzeug, welches uns im Idealfall hilft - dieses VIRUS erfolgreich zu bekämpfen. Neben der Warnfunktion werden Fakten gesammelt. Die Corona-Warn-App hilft uns festzustellen, ob wir in Kontakt mit einer infizierten Person geraten sind und daraus ein Ansteckungsrisiko entstehen kann. So können wir Infektionsketten schneller unterbrechen. Inzwischen sind es laut Angaben „der Betreiber“(unsere Bundesregierung!) einige Millionen in Deutschland die mitmachen und sich damit aktiv beteiligen. Machen auch Sie mit, damit sie sich und andere schützen! Denn CORONA wird auf unbestimmte Zeit unseren Alltag weiter (mit)bestimmen. Unsere Regierung handelte bislang relativ besonnen, die Zustimmung innerhalb der Bevölkerung ist daher unverändert groß – vor allem auch Dank der Wissenschaft. Forschungsergebnisse sind oftmals sehr komplex und bestehen aus unzähligen Fakten und einzelnen Bausteinen. Aus den unterschiedlichsten Gründen werden diese Fakten oft selektiv und sehr verkürzt dargestellt. „Mittlerweile sind wir gefühlt doch alle Virologen“ und die meisten von uns haben viel über „CORONA-VIREN und COVID-19“ lernen können. Als ehemaliger Forscher und Entwickler gilt für mich auch hier der Grundsatz: „Die Wissenschaft ist ein Gebäude aus vielen Fakten, genauso wie ein Haus ein Gebäude aus vielen Ziegeln ist. Aber so wenig wie ein Haufen Ziegel ein Haus ist, ist ein Haufen Fakten eine Wissenschaft“. Nur für das Protokoll, der Baustoff „Ziegel“ kann beliebig mit den Baustoffen bzw. Platzhaltern wie Backsteine, Beton, Lehm, Holz oder Ähnliches ersetzt werden 😉, aber… …welche wissenschaftlichen Erkenntnisse werden wann politisch relevant? Um diese schwere CORONA-Krise zu bewältigen, ist die Politik genau auf diese wissenschaftliche Evidenz angewiesen. In einer derartigen "Gefahrensituation" wohl auch „Alternativlos“. Daher wurde „wissenschaftliche Expertise“ viel stärker, vielleicht als jemals zuvor, in die Planung und Umsetzung politischer Maßnahmen direkt (mit)eingebunden. Genau dieser Spagat ist bislang recht gut gelungen, trotz der vielen Interessen- und Zielkonflikte und/oder der Gefahr möglicher Fehleinschätzungen, denn niemand hat die berühmte „Blaupause“. Daher ist die „Phase der Lockerung“ wesentlich schwieriger zu vermitteln, Stichwort: „Das Paradoxon oder der Fluch der guten Tat im Bereich Prävention Die verhältnismäßig wenigen Proteste gegen die CORONA-Maßnahmen in Deutschland, flankiert von „unglücklichen Aussagen“ bekannter Protagonisten (exemplarisch der MP Achim Laschet aus NRW) zum Thema „Widersprüche innerhalb der Wissenschaft“ - liefern einerseits den Nachweis für die Komplexität in der Sache - und andererseits den Nachweis für „Diversität und Meinungsvielfalt“ - innerhalb einer demokratischen Gesellschaft. Die engere Kooperation und der Konsens zwischen Wissenschaft und Politik wird uns sicherlich zukünftig helfen vergleichbare Krisensituationen noch besser zu bewältigen. Also weit mehr BONUS als MALUS! Aber Vorsicht, was ist mit den möglichen Risiken und Nebenwirkungen? „Die Menge macht das Gift und Taten sagen mehr als 1000 Worte“… …im Rahmen der weltweiten Coronavirus-Pandemie sind einige Verschwörungsmythen unterwegs. Oftmals in „großen Überschriften“ werden vor allem die Sozialen-Medien gerne dazu missbraucht, um mit „Hass und Hetze“ Menschen zu verunsichern. Diese Entwicklung ist sicherlich eine nicht zu unterschätzende und gefährliche Nebenwirkung. In diesen inzwischen vermehrt global vernetzen „Echo-Kammern“, in vielen Fällen unter dem "Deckmantel der Anonymität" im World Wide Web - senden und verbreiten die CORONA-Leugner, Impfgegner, Rassisten und Populisten ihre menschenverachtenden Parolen. „Wehret den Anfängen“ Beleidigungen, Schmähungen und brutale Gewalt sind nicht zu tolerieren, vor allem in den „Dunklen Zonen“, den sogenannten Darkrooms und/oder dem Darknet(s), tummeln sich mehr und mehr „Gleichgesinnte“. Wir dürfen diesen Entwicklungen keinen Raum geben – weder im Internet noch in unseren Städten. Die „schweigende Mehrheit“ sollte sich dieser Gefahr mit möglichst „einer Stimme“ entgegenstellen, und helfen diese „dunklen Felder“ gemeinsam aufzuhellen. Der Gesetzgeber sollte parallel Strukturen schaffen – die eine Ausbreitung derartiger „Echo-Kammern“ im Netz zukünftig verhindert bzw. strafrechtlich, mit all den verfügbaren Mitteln eines Rechtsstaates, verfolgt und nachhaltig unterbindet. Im schlimmsten Fall entwickeln sich diese gefährlichen Tendenzen zu „Brandbeschleunigern in Krisenzeiten“ - und „vergiften“ unsere Gesellschaft. Gewaltexzesse wie am vergangenen Wochenende in Stuttgart, wo marodierende Gruppen durch die Stuttgarter Innenstadt eine „Schneise der Verwüstung“ gezogen haben, gehören ebenso zu den gefährlichen Nebenwirkungen. Derartige Ausschreitungen sind keine „harmlosen Übersprungshandlungen“, sondern ist eine - sich langsam in die Gesellschaft einschleichende - latente Gefahr, Stichwort: „Die Menge macht das Gift und Taten sagen mehr als 1000 Worte“… …das Ausmaß der Verwüstung und die Gewaltbereitschaft ist erschreckend und hat mit Meinungsfreiheit rein gar nichts zu tun. Die Bürger haben ein Recht darauf, dass der Staat sie vor solchen massiven Übergriffen schützt. Apropos "Übergriffe" - wie versprochen beschäftigen wir uns in diesem BLOG mit einem weiteren „unsichtbaren und wandlungsfähigen Gegner“ – dem sogenannten „fiesen Möpp“. Wir konzentrieren uns in diesem Kapitel ausschließlich auf „die Geschädigten“, und weniger auf „die Täter“ bzw. auf deren Beweggründe für ihr widerliches Handeln… …Auszug aus Kapitel 3 – Der „FiM“ In der Firma, in deinem Verein, in kleineren und größeren Gruppen, in deiner Gemeinde, in der Schule oder an der UNI - selbst in erweiterten Freundes- und Familienkreisen oder auch mal in der direkten Nachbarschaft - diese latente Gefahr lauert überall. Ein „VIRUS“, in menschlicher Gestalt und auf zwei Beinen, nennen wir ihn der Einfachheit halber „FiM“ . Im Gegensatz zu dem CORONA-VIRUS ist "FiM" eine natürliche Person und kann somit für sein unsägliches Handeln verantwortlich gemacht werden. „FiM“ ist sicherlich eine eher seltene Spezies, aber aufgepasst – auch dieser VIRUS lauert praktisch überall. Der „fiese Möpp“ verkörpert ähnliche Eigenschaften wie ein gefährlicher VIRUS. "FiM" ist wandlungsfähig, zeitweise wirkt er unsichtbar und/oder bleibt für lange Zeit unentdeckt. „FiM“ operiert meist verdeckt - ist zudem feige, hinterhältig und gemein, wird ähnlich wie der CORONA-VIRUS oftmals nicht ernst genug genommen oder gar verharmlost. Man muss seine Mitmenschen nicht alle mögen, aber es ist nicht zu entschuldigen, seine „kruden Abneigungen“ mit aggressiven und hinterhältigen Attacken zu zeigen.

Hinterhältig ist, wenn diese „fiesen Charaktere“ die Sachgegenstände ihrer Mitmenschen beschädigen oder sabotieren. Wenn die FiMs Tiere quälen und/oder Hecken und Blumen im Nachbargarten vergiften, wenn sich diese fiesen Attacken weniger gegen die Sachgegenstände, Pflanzen und Tiere richten als gegen ihre Eigentümer. Der FiM möchte tatsächlich ganz andere Konflikte austragen, aber ihm fehlt offensichtlich die Kompetenz auf den Betreffenden offen zu zugehen, um beispielsweise ein klärendes Gespräch zu suchen oder einfach zu akzeptieren, dass die Umstände oder das betreffende Umfeld gerade so gar nicht in sein „Weltbild oder Schemata“ passen. Sei es nun der vermeintliche Erfolg des Anderen, das andere Aussehen, die bessere Ausbildung oder vielleicht auch nur „das Geld“, die glückliche(re) Familie, das tolle Arbeitsklima in der Firma und/oder die Stellung in der Gesellschaft oder in einigen Fällen einfach nur die andere Meinung, die andere Haltung oder gar "der Widerspruch" – jede Form „der vermeintlichen Andersartigkeit“ - kann einen "FiM" motivieren und antreiben. Das gleiche lässt sich auf betriebliche Abläufe übertragen, wo es um Machtbefugnisse, Einfluss und Positionen und/oder Spielräume innerhalb einer Organisation geht. Auch hier glänzt ein „FiM“ mit seiner Wandlungsfähigkeit und seinen fiesen Tricks – verbale und nonverbale Attacken aus dem Hinterhalt - bis hin zu Manipulation von Arbeitsergebnissen inklusive der Beeinflussung von Entscheidungsträgern, eine Art von "Lobbyismus im negativsten Sinne“. Der „FiM“ greift mit seinen hinterhältigen Tricks ganz bewusst in strategische Meinungsbildungsprozesse ein und steckt oftmals „nicht nur Gleichgesinnte“ mit entsprechenden Informationen an bzw. beeinflusst ganz gezielt ganze Entscheidungsprozesse – es entstehen unweigerlich „Bilder in den Köpfen“ der Beteiligten. Sachbeschädigungen, Provokationen, Beleidigungen und Verleumdung sind einerseits justiziabel - andererseits oftmals nur schwer nachzuweisen, da das Ausmaß der Zerstörung oftmals viel zu spät erkannt wird. Umso länger sein „kriminelles Treiben“ unentdeckt bleibt, desto sicherer wird er in seinem unsäglichen Handeln, er fühlt sich geradezu bestärkt - Stichwort: „Widerholungstäter Aber was kann man tun, um die Sachen aufzuklären und belastbar nachzuweisen, dass „der Täter“ am Ende auch die Konsequenzen zu tragen hat!? Ein probates Mittel bzw. unsere erprobte Formel, die sowohl strafrechtlich relevantes wie auch unterhalb der Strafrechtsgrenze liegendes Verhalten, hilft zu dokumentieren und möglichst auch arbeits-, zivil- und/oder auch strafrechtlich zu verfolgen lautet: W = Wachsamkeit A = Allianzen C = Chance K = Kommunikation E = Ehrlichkeit R = Rechtsmittel Mehr zu unserer "Formel" und deren Anwendung demnächst online und/oder in meinem nächsten Buch 😉 Bleibt wacker und helft dabei auch diese „dunklen Felder“ (mit)aufzuhellen…. Unser nächster Beitrag / Hammelsprung folgt demnächst wieder hier,

Glückauf & bleibt gesund!


Thomas Hammel

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