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"Die Welt ist kein Versuchslabor"

Ein kurzer Jahresrückblick auf die CORONA-KRISE Seit einem Jahr berichten wir in unseren BLOGs, zumeist einleitend und in Kurzform, über diese "Jahrhundertkrise". Aktuell befinden wir uns in der 2. Welle, inmitten eines Lockdowns - befristet bis Mitte Februar 2021. Mit hoher Wahrscheinlichkeit droht eine @Verlängerung, Stichwort: “RKI Fallzahlen" sowie die "Unberechenbarkeit" der neuen "Mutanten" wie B 1.1.7 und andere SARS-CoV-2 Varianten. Die ausführliche Analyse überlassen wir as usual den einschlägigen Medien und sogenannten "Expertenrunden". Wir spiegeln in unseren BLOGs lediglich unsere Gedanken wider, unsere heutige Frage: Ich bin o.k. Du bist O.K. - alles ist O.K. oder doch nicht!? Rekorde vs. überhöhte Erwartungshaltung Die CORONA-KRISE ist unstreitig ein globales Thema, also ein weltumspannendes Problem! "194 Länder fahren unverändert auf Sicht". Die Besonnenheit unserer Regierung, die speziell in der ersten Phase dieser "Jahrhundertkrise", u. E. völlig zu Recht - weltweit lobend hervorgehoben wurde - dieses gute Zeugnis droht zu zerbröseln. Warum eigentlich ? Was hat sich in der Berichterstattung verändert, dass dieser gute Eindruck vermehrt von "Pleiten, Pech und Pannen" überschattet wird? Dominierende Fehlerkultur oder auch TOP Der in absoluter "Rekordzeit" entwickelte Impfstoff, dass so gerne zitierte "Licht am Ende des Tunnels", wird inzwischen ausgeliefert und mancherorts auch verimpft. Ein Chapeau auf die Forschung und Wissenschaft, das ist eine TOP-Leistung! "So weit so gut", wären da nicht die, in den Medien inzwischen "rauf und runter" kommentierten und viel diskutierten, ("Kommunikations")Pannen. Diese vermeintlichen "Fehler" im Bereich der Beschaffung, der Koordinierung und der Planung, sowie der tatsächlichen finalen Umsetzung in der Produktion und Herstellung bis hin zu der finalen Auslieferung in die verschiedenen Länder und Regionen. Global, Regional, Lokal "Die Welt ist kein Versuchslabor",

wo alles ausschließlich unter Laborbedingungen abläuft. Zugegeben, es gibt den sogenannten "Homo oeconomicus" - allerdings nur in der "Volkswirtschaftslehre" - als eine Modellvorstellung der Wirtschaftstheorie eines idealen, ausschließlich nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten denkenden und handelnden Menschen.

Im "Wettlauf mit der Zeit" und im direkten Wettbewerb mit anderen Ländern, passieren auch @Fehler - das ist die Realität und die "nackte Wahrheit". Erfahrungsgemäß lassen sich Produktionskapazitäten - zumindest in dieser geforderten Größenordnung - weder an einem Ort dieser Welt noch über Nacht - prozesssicher in ausreichenden Mengen herstellen, ganz unabhängig von den notwendigen Lieferketten und der Logistik in den jeweiligen Regionen. Der "hartumkämpfte Markt der Impfstoffe" zeigt sehr deutlich die Komplexität. Mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit, wird es ohne eine gute Kooperation- und Kompromissbereitschaft innerhalb "der Weltgemeinschaft" - keine gute und schnelle Lösung für die "Gesamtbevölkerung" geben. Dieser komplexe Sachverhalt lässt sich eigentlich relativ gut erklären. Zudem gibt es aus der Vergangenheit "warnende Lehrbeispiele", die relativ klar aufzeigen, dass allein durch eine "verfehlte Kommunikationspolitik" - herausragende Leistungen - selbst Jahrzehnte später noch überschattet werden. Wer denkt jetzt nicht unweugerlich an die so häufig zitierten: "Blühenden Landschaften in kürzester Zeit" [Zitat von Helmut Kohl aus dem Jahr 1990 - die "Wiedervereinigung") Überhöhte Erwartungshaltung Die Enttäuschung bei großen Teilen der Bevölkerung, trotz der nachweislich verbesserten Lebensumstände und Strukturen in großen Teilen Ostdeutschlands, ist nur vor dem Hintergrund der zuvor geweckten überhöhten Erwartungen, rückblickend zu verstehen. Anstatt im Jahr 1990 eine nationale Kraftanstrengung zu propagieren, zu der die Mehrheit der Bevölkerung sicherlich bereit gewesen wäre, versprach der damalige Bundeskanzler aus wahltaktischen Gründen "blühende Landschaften in kürzester Zeit" - und zudem, dass die finanziellen Belastungen von unserem wiedervereinten Staat recht locker zu bezahlen seien. Rückblickend wurde, eine in Summe außerordentlich gute Leistung, durch die "fatale Kommunikationspolitik" zunichte gemacht - dieser Fehler wirkt heute noch nach, mehr als 30 Jahre später! "Wenn man vom Rathaus kommt, ist man meistens schlauer", aber... Die Bewältigung der CORONA-KRISE ist eine wesentlich größere Herausforderung, die notwendigen Kraftanstrengungen werden vermutlich auf "allen Ebenen" größer sein. In diesem Jahr finden "einige Wahlen" statt, und es liegt in der DNA der meisten Politiker sich, speziell in diesen Zeiten, "wahltaktisch" auszurichten. Irgendwie beschleicht mich das "ungute Gefühl" - die Geschichte wiederholt sich!? Die Politik sollte grundsätzlich ehrlich, zukunftsorientiert, flexibel und Handlungsschnell ausgerichtet sein - wobei auch der "Blick in den Rückspiegel" eine sehr gute Entscheidungshilfe und Handlungsempfehlung sein kann, Stichwort: "Lessons learned" und "Die Wahrheit kennt kein Verfallsdatum". Berichterstattung und die Rolle der Medien Die objektive und seriöse Berichterstattung, zumindest in einem Rechtsstaat, bringt die Gesellschaft in eine offenen Diskussion. Sie ist ein erfolgversprechender Weg, um beispielsweise "Fehler" wirksam und nachhaltig aufzudecken. Ein bisschen mehr Besonnenheit und Unaufgeregtheit in der Berichterstattung, wäre bei aller berechtigten konstruktiven Kritik, auch ein @Faktor gemeinsam durch diese "Jahrhundertkrise" zukommen. Der Druck der "Sozialen Medien" hinterlässt auch bei den "klassischen Medien" erste erkennbare Spuren und Nebenwirkungen - ist allerdings weit mehr: "BONUS als MALUS"! Schlagen wir nun die Brücke zu einem der nächsten BLOGs, Das Kammerprinzip Teil II Wir hatten in dem letzten BLOG (12/2020) über den „Fall Nawalny“ und über die vorbildliche Rolle der beteiligten deutschen Ermittlungsbehörden zum Thema „Opferschutz“ berichtet. Ein "Chapeau" auf den funktionierenden Rechtsstaat, auf die beteiligten Ermittlungsbehörden sowie auf unser sehr gutes Medizin- und Forschungswesen - vor allem in Deutschland!

„Soweit so gut“, aber wie sieht die Rolle der Behörden, ohne die breite Öffentlichkeit wie im Fall Nawalny aus, Stichwort: „Das Kammerprinzip“

Was können wir aus dem Fall Nawalny zum Thema "Opferschutz" lernen, was lässt sich auf die "kleine Bühne“ - im positivsten Sinn - übertragen? Für den Angeklagten gilt grundsätzlich:

„In dubio pro reo“ – was bedeutet:„Im Zweifel für den Angeklagten“ "Leute wie Du und ich" Verhalten sich unsere Behörden ohne den "Druck der Öffentlichkeit" immer vorbildlich? Wie gehen deutsche Behörden generell mit eigenen Fehlern und/oder Versäumnissen um? Gibt es eine Art "Willkommenskultur" im Bereich der Aufklärung? Diese und andere Fragen werden wir in unseren nächsten BLOG-Beiträgen im Jahr 2021 etwas näher beleuchten. Wurde Dein Interesse geweckt? "Jump in" unter: https://www.hammel-sprung.de/blog oder schreibe uns unter info@hammel-sprung.de über Deine ganz persönlichen Erfahrungen und/oder aktuellen Herausforderungen. Bleiben weiter für euch dran, bis dahin... "Bleibt gesund, wacker und zuversichtlich" Glückauf & beste Grüße, Thomas Hammel PS: Suche nach @Unterstützer/Investigativ-Redaktionen zwecks einem losen "Gedankenaustausch und/oder Fall-Analyse"


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