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Die Färinger und der flinke kleine Kolibri: "Ich tue das, was ich kann. Ich tue mein Bestes."

Aktualisiert: März 13

Liebe Leserinnen und Leser, auf einer meiner Auslandsreisen stieß ich auf die bewegende Geschichte einer bewundernswerten Frau aus Afrika.

Wangari Muta Maathai [* 1. April 1940 † 25. September 2011 in Nairobi, Kenia} war eine kenianische Professorin, Wissenschaftlerin und Politikerin. Ab dem Jahr 2002 war sie stellvertretende Ministerin für Umweltschutz in ihrem Heimatland, im Jahr 2004 erhielt die überzeugte Umweltaktivistin den Friedensnobelpreis. Einige unserer Leserinnen und Leser fragten immer mal wieder nach der Bedeutung des kleinen Kolibri auf unserer Webseite https://www.hammel-sprung.de/

In dem heutigen BLOG werde ich "das Geheimnis" lüften. Kolibris sind wahre Flugakrobaten und können sogar rückwärts fliegen und, ähnlich wie ein Hubschrauber, in der Luft stehen - Faszinierend! Schlagen wir nun "die Brücke" zu einer Kurzgeschichte in der Erzählform von Wangari Maathai, Friedensnobelpreisträgerin aus Afrika, Kenia. Der Kolibri Eines Tages brach im Wald ein großes Feuer aus, das drohte alles zu vernichten. Die Tiere des Waldes rannten hinaus und starrten wie gelähmt auf die brennenden Bäume. Nur ein „kleiner Kolibri“ sagte sich: "Ich muss etwas gegen das Feuer unternehmen." Er flog zum nächsten Fluss, nahm einen Tropfen Wasser in seinen Schnabel und ließ den Tropfen über dem Feuer fallen. Dann flog er zurück, nahm den nächsten Tropfen und so fort. All die anderen Tiere, viel größer als er, wie der Elefant mit seinem langen Rüssel, könnten viel mehr Wasser tragen, aber all diese Tiere standen hilflos vor der Feuerwand. Und sie sagten zum Kolibri: "Was denkst du, das du tun kannst? Du bist viel zu klein. Das Feuer ist zu groß. Deine Flügel sind zu klein und dein Schnabel ist so schmal, dass du jeweils nur einen Tropfen Wasser mitnehmen kannst." Aber als sie weiter versuchten, ihn zu entmutigen, drehte er sich um und erklärte ihnen, ohne viel Zeit zu verlieren: "Ich tue das, was ich kann. Ich tue mein Bestes." Wow - "let's do it like the colibri" ,auch im Kampf gegen diese unsäglichen "CORONA-VIREN". Apropos "CORONA", die kleinen Färöer-Inseln im Nordatlantik sind COVID-19 frei! Die Färöer-Inseln gelten seit Sonntag (31.01.2021) nicht mehr als Risikogebiet. Aus diesem Grund hat das Auswärtige Amt seine Reisewarnung vor nicht notwendigen, touristischen Reisen (ebenfalls gültig ab Sonntag, 31.01.) für diese Region aufgehoben. Die Färöer liegen im Nordatlantik zwischen Schottland und Island, gehören "politisch" allerdings zu Dänemark. Nichtsdestotrotz sehen sich die Färöer Einwohner ("die Färinger"), als eigenes Volk mit autonomer Selbstverwaltung. Schafe, Wale, die Wikinger-Mythen und dazu rund 300 Tage Regen im Jahr, so lassen sich diese recht abgeschiedenen Inseln stark verkürzt beschreiben. Insgesamt sind es 18 Inselgruppen, die Gesamtfläche beträgt 1.399 Quadratkilometer. Jede der Inseln hat ihren eigenen Charakter, welche durch wunderschöne Fjorde und Meerengen geteilt sind. Zugegeben - es sind nur sehr kleine Inseln mit rund 50.000 Einwohnern und etwa 80.000 Schafen, aber inzwischen sind diese Inseln COVID-19 frei, Chapeau! Was können "wir" von den Kolibris und den Färöer-Inseln lernen?

Jeder Einzelne, unabhängig von seiner "Größe und vermeintlichen Rolle", ist grundsätzlich dazu befähigt - positive Impulse und Signale zu setzen!

"Was tust du?"

Mit Blick auf die CORONA-Pandemie, auf unsere Umwelt und das Klima kann eine positive Lebenseinstellung und Haltung ("do it like the Colibri") ein möglicher "GAME CHANGER" sein. "Bleibt wacker und vertraut auf eure individuellen Stärken, tut was Ihr könnt, tut euer Bestes", genauso wie die Kolibris und die Färinger! Glückauf & beste Grüße, Thomas Hammel


PS: Teilt mir sehr gerne auch eure persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit, und schreibt mir unter: info@hammel-sprung.de