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9/11 und die Macht der Bilder und was emotionale Erlebnisse bewirken können...

Liebe Leserinnen und Leser, durch die CORONA Pandemie hat sich für die meisten Menschen vor mehr als sechs Monaten schlagartig „die Welt“ verändert. Plötzlich hatten wir Menschen eines gemein - die Unsicherheit. Der CORONA-VIRUS, ein unsichtbarer und wandlungsfähiger Gegner, zieht unverändert über die Kontinente dieser Erde - und hat inzwischen nahezu alle 194 Länder erreicht. Auch zum jetzigen Zeitpunkt kann niemand mit Gewissheit das Ausmaß dieser Pandemie in allen Einzelheiten vorhersagen – „wir fahren unverändert nur auf Sicht“. Schlagen wir nun die „zeitliche Brücke“ zu einem schrecklichen Ereignis aus 09-11-2001. Die Terroranschläge am 11. September im Jahr 2001 kosteten rund 3000 Menschen in den USA das Leben. Eine scheinbar „unverwundbare Weltmacht“ wurde nicht nur symbolisch „Mitten ins Mark“ getroffen. Die Identität einer ganzen Nation und der „amerikanische Traum von grenzenloser Freiheit“ geriet ins Wanken und wurde infrage gestellt. Das war eine Zäsur und ein Paradigmenwechsel in der Weltpolitik, die "Weltgemeinschaft" geriet scheinbar aus den Fugen. Es folgten verschärfte Sicherheitsgesetze und Vorschriften - nahezu überall auf der Welt. Der Kampf gegen Terror und die Kriegshandlungen im Irak, in Afghanistan und… …bis heute, exakt 19 Jahre später, wirken diese Terroranschläge auf das New Yorker „World Trade Center“ stark nach. Die meisten von uns wissen noch sehr genau, was man an jenem Nachmittag (14:45 Uhr MEZ) gemacht hat. Das Gleiche gilt sicherlich auch für Sie? Ich war in dieser Zeit für ein deutsch-amerikanisches Unternehmen in der Forschung und Entwicklung tätig, und kann mich noch sehr gut an diese schrecklichen Ereignisse erinnern. Unmittelbar nach den Anschlägen sickerten rasch die ersten Meldungen durch, wir befanden uns zum Zeitpunkt der Anschläge in einer Abteilungsbesprechung, in einem unserer europäischen Entwicklungszentren, in Wuppertal. Beim Anblick der ersten Bilder und Live-Berichterstattungen aus Amerika schossen einigen Kollegen(innen) Tränen in die Augen. Andere waren einfach nur zutiefst geschockt, sprachlos und wirkten auch Stunden später wie paralysiert. Man wollte es auch gar nicht wahrhaben - „das Monströse“ war tatsächlich eingetreten, „Krieg und Terror“ inmitten unserer demokratisch-freiheitlichen-Gesellschaft. Entsetzen, Ängste und Verunsicherung waren fast überall zu spüren Die Macht der Bilder Erinnerung an längst vergangenen Zeiten wurden wieder erweckt, die Kraft der Bilder und Berichterstattungen wirkten. Die schrecklichen 9/11 Ereignisse in Amerika haben sich ins "kollektive Gewissen“ eingebrannt. Terroristen und andere radikale Gruppierungen nutzen genau diesen Effekt bzw. die „Kraft der Bilder und Endlosschleifen“ nach derartigen Katastrophen, um sich ganz bewusst in Szene zu setzen und die größtmögliche Aufmerksamkeit zu bekommen. Eine Parallele zu der heutigen Pandemie-Krise ist, dass im Gefolge des 11. September ebenso diverse Verschwörungstheorien blühten. Schreckliche Terroranschläge und Katastrophen wie 9/11 zeigten uns zum wiederholten Male, dass jegliche Form von Gewalt "weder Antwort noch Lösung" ist. Blick nach vorn Es bleibt, auch rund zwanzig Jahre später, noch sehr viel „Aufklärungsarbeit“ zu verrichten, hier ist jeder Einzelne von uns gefordert. Apropos emotionale Erlebnisse Aus meiner beruflichen und privaten Erfahrung heraus kann ich sagen, dass man sicherlich nicht alle Situationen selbst erlebt haben muss, um ein guter Ratgeber oder Impulsgeber zu sein. Ein guter Fußballspieler wird beispielsweise nicht zwingend, nach seiner aktiven Laufbahn, ein erfolgreicher Fußballtrainer. Was er aber insbesondere @mitbringt? Er kann die jeweilige Rolle/den Blickwinkel als Spieler/Trainer leichter wechseln, und sich vor allem emotional recht gut in die Rolle seiner Spieler hineinversetzen. Diese Erfahrung ist für den „Ex-Spieler“ im günstigsten Falle einer der X-Faktoren/Schlüssel für eine gute und möglichst erfolgreiche Trainerlaufbahn.

Unstrittig ist, dass wir gerade in Situationen die wir emotional selber miterlebt haben und wo wir uns durch unsere eigenen Erfahrungen und Erlebnisse recht gut auskennen, in einem ganz besonderen Maße nachhaltig geprägt werden, Stichwort: „Impulsgeber & Mentoring“ Auch die vermeintlich schlimmsten Erlebnisse von Gewalt- und Kriminalität, Mobbing und Bossing, Drogenkonsum und Sucht, bis hin zu Suizid-Erfahrung im engsten Freundes- und Familienkreis können, bei aller „Trauer, Tragik und dem großen Schmerz“ bei den direkt Betroffenen und deren Angehörige, durch die Weitergabe dieser emotionalen Erfahrungen anderen Menschen in vergleichbaren Situationen helfen, gangbare Wege und Lösungen zu entwickeln. Diese prägenden emotionalen Erfahrungen und das Wissen über „(Aus)Wege und Umwege in Krisenzeiten“ kann sich, bei allem „Unglück“ auf dieser Welt, noch viele Jahre später, generationsübergreifend, in einen BONUS verwandeln. Lasst uns in Angedenken an die unzähligen unschuldigen Opfer, die durch "Krieg und Terror" ihr Leben verloren haben, gemeinsam für einen kurzen Moment innehalten und ein Statement abgeben - und zwar unabhängig von Religion, Herkunft und Hautfarbe: „Gewalt ist keine Lösung“! Fortsetzung mit einer „emotionalen Brücke“ ins Berufs- und Alltagsleben demnächst gerne wieder hier… - Jump in: https://hammel-sprung-de/blog Bleibt gesund, wacker und zuversichtlich! Glückauf

Thomas Hammel

PS: Teilt uns gerne auch eure persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit, und schreibt uns unter: info@hammel-sprung.de

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